Archive for September, 2008

DRK Ortsverein Schaprode überraschte Hotel Gäste mit “Helfen kann jeder”

Dienstag, September 23rd, 2008
DRK Leserbrief
Bild: DRK

Responsible Business Tag im Radisson SAS Resort in Vaschvitz

Saskia Blei, Auszubildende, und  Manuela Petersen, Mitarbeiterin in der Gästebetreuung, gehörten zu den 30 BlutspendernDass man auch mit 5 Jahren schon helfen kann, wenn jemand in Not gerät, bewiesen die Kinder der Kindertagesstätte “Wasserfloh” und Mitglieder des DRK Ortsvereines Schaprode auf einem Aktionstag im SAS Resort in Vaschvitz. Schnittwunden, Hand- und Kopf- aber auch Augenverletzungen konnten die Wasserflöhe unter den Augen der Gäste fachgerecht versorgen. Aber auch in der Versorgung und dem Transport von Verunfallten auf dem modernen Krankentransportwagen vor dem Haupteingang des Hotels standen die Kleinen aus Schaprode den Gästen Rede und Anwort.

Eingeladen hatte sie und das DRK Blutspendeteam Manuela Petersen, zuständige Gästebetreuerin im Vaschvitzer SAS Ressort. Insgesamt war dies für alle Beteiligten ein erlebnisreicher und schöner Tag. Ein besonderer Dank gilt den 30 Blutspender, welche sich als Gäste des Hauses und Hotelmitarbeiter anzapfen ließen.

Unter dem Radisson SAS Ressort Grundgedanken, soziale Verantwortungsgrundsätze und umweltbewußtes Arbeiten in der Region zu praktizieren treffen sich die Kinder, Ihre Erzieher, Betreuer und auch Eltern zu verschiedenen Projekten unter Leitung des DRK Ortsvereines einmal monatlich im Hotel.

Für diese Möglichkeit möchten sich die Kinder und die DRK Ortsvereinsvorsitzende Katrin Galler beim Radisson SAS Resort in Vaschvitz recht herzlich bedanken.

Am 12.12.2008, dem nächsten Projekttag, heißt es dann wieder: „Ärmel hoch und Blut frei!“ aber auch “Helfen kann jeder”!

Katrin Galler

Piraten erobern den Seedüwel

Dienstag, September 23rd, 2008
DRK Leserbrief

Am 26. August feierte die Vorschulgruppe der DRK Kita „ Strandgut“ aus Göhren ihren letzten Kindergartentag. An diesem Vormittag konnten die 8 Vorschüler in die Welt der Piraten eintauchen und dort einpaar spannende Stunde verbringen.

Von Seedorf aus begann das Abenteuer. Die Kinder wurden von 3 Animateuren erwartet und mit Augenklappen, Kopftüchern und Schminke auf eine Schatzsuche vorbereitet. Gemeinsam wurde der „ Seedüwel“ geentert und schon ging die große Fahrt los. Mit kleinen Spielen und Schatzkarte verging die Zeit im Flug. Nachdem der Schatz an Bord geholt und gerecht unter den Piraten aufgeteilt wurde gingen wir wieder an Land.

Auf diesem Weg möchte sich die Kita bei Herrn Heissler, den Animateuren und der Crew des Seedüwels für diese aufregende und abenteuerliche Piratenfahrt bedanken. Ein Dankeschön auch der Gemeinde Göhren, insbesondere Frau Koos und der Kurverwaltung, die uns anlässlich der 130 Jahr-Feier des Ostseebades Göhren zunächst in die engere Auswahl stellten und uns nach der Präsentation unseres Projektes „ Verbesserung des Bewegungsangebotes für Krippenkinder“ den Zuschlag erteilten. Die Kita erhielt eine Spende von 310 Euro für die Anschaffung eines Spielturmes für den Krippenspielplatz.

Die Erzieher der Kita Göhren

Neuer Abnahmeort in der Blutspende

Donnerstag, September 18th, 2008
B.P.
Bild: DRK

Poseritzer werden gebeten, sich in Gustow anzapfen zu lassen
Am Freitag, 19.9.2008, findet von 15.00 bis 19.00 Uhr, in Gustow, im Feuerwehr- und Gemeindehaus ein regulärer Blutspendetermin statt. “Da die Grundschule in Poseritz nicht mehr als Abnahmeort zur Verfügung steht, werden alle Interessierten, insbesondere die Poseritzer Stammspender gebeten, den Gustower Abnahmetermin wahrzunehmen”, bittet Sabine Hopp, DRK Ortsvereinsvorsitzende in Poseritz, im Zusammenhang mit der Schulschließung in Poseritz.

Aber auch die Gustower und die Bürger aus den umliegenden Gemeinden sind herzlich eingeladen sich vom Blutspendeteam um Sabine Hopp mit einer tollen Spendermahlzeit überraschen zu lassen.

Nächste Termine: 6.10, Altenkirchen, Regionale Schule ; 14. Oktober, Dranske, Hotel “Zur kleinen Meerjungfrau” ; 9.10. Sagard, Grundschule ; 10.10, Samtens, Regionale Schule;

DRK-Kreisverband Rügen startet Mitgliederwerbung

Dienstag, September 16th, 2008
B.P.
Bild: DRK
Die DRK-Mitglieder Steffen Franke und Kerstin Neugebauer (v.l.n.r.) werden in den nächsten Tagen auf Rügen an die Türen klopfen und um Mitgliedschaft im Rügener Roten Kreuz bitten. Andreas Bachmann, Kreisvorsitzender des Rügener Roten Kreuzes, übergibt den Werbern symbolisch einen Rettungsring der DRK Wasserwacht und verbindet damit den Wunsch nach vielen weiteren Rüganern, welche die Idee des Roten Kreuzes unterstützen und finanzieren helfen.

Steffen DRK-Mitglieder: Franke, Kerstin Neugebauer, Andreas Bachmann, Kreisvorsitzender des Rügener Roten KreuzesAm 15. September startete der DRK-Kreisverband Rügen e.V. (DRK) eine Werbekampagne zur Gewinnung von aktiven und fördernden Mitgliedern auf Rügen. Seit 1992 ist dies bereits die fünfte Aktion, welche unter dem Motto durchgeführt wird: “Helfen Sie uns dabei, anderen Menschen zu helfen”. Hintergrund dieser Mitgliederwerbekampagne ist, dass der Kreisverband als gemeinnütziger Verein die Arbeit seiner Ortsgruppen und der Gemeinschaften Wasserwacht, Jugendrotkreuz, Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie der Bereitschaft Sanitätszug aus Spendenmittel und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Ca. 250 aktiv Ehrenamtliche arbeiten auf Rügen in der Gesundheitserziehung, der Wasserrettung, in der Benachteiligten- und Nachbarschaftshilfe, der Bevölkerungsausbildung, bei der Blutspendeversorgung, der Auslandshilfe, im ambulante Hospiz, dem Suchdienst oder aber im Katastrophenschutz. Und ein Vielfaches an Bürgern unterstützt das Rote Kreuz als förderndes Mitglied. All diese Aktivitäten werden von dem Leitgedanken der Verbreitung der Gedanken des humanitären Völkerrechts getragen.

Erst im September des letzten Jahres konnte das Rügener DRK aus Spendenmitteln einen Fond zur Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher ins Leben rufen. Bis zum heutigen Tag konnte in 299 Fällen Kindern und Jugendlichen beim Schulstart, in der Unterrichtsnachhilfe oder bei der Übernahme von Beiträgen für Arbeits- und Sportgemeinschaften in Höhe von 27.500 Euro geholfen werden. Eine Idee welche vor allem durch die DRK Ortsvereine mit getragen wird. Aus diesen Spendenmitteln konnte z.B. Ursula M. aus Sagard der Berufsschulstart erleichtert oder Anne K. aus Sassnitz eine Unterrichtsnachhilfe finanziert werden.

Vom 15.September bis 24. November 2008 und von Januar bis April 2009 werden nun Kerstin Neugebauer und Steffen Franke auf Rügen unterwegs sein und um eine Mitgliedschaft im Roten Kreuz bitten. Sollte es den DRK Mitgliedern einmal nicht mehr möglich sein das DRK zu unterstützen können sie jederzeit und unproblematisch die Mitgliedschaft kündigen oder den Beitrag senken. Wer Fragen hat, kann sich auch dirtekt unter Telefon 03838 8023-17 an das DRK wenden. Helfen Sie uns dabei, anderen Menschen zu helfen.

Mit 170 PS und Allrad zum Einsatz

Dienstag, September 16th, 2008
Ostsee-Zeitung, 13. September 2008
Foto: U.B.

Mario Muhs (re.) und Rainer Scheel vom Sanitätszug des DRK erklären Landrätin Kerstin Kassner die Ausrüstung, die der neue Gerätewagen Sanität an Bord hat.Bergen. „Zwei Sankra haben wir ja schon bekommen. Dieses Fahrzeug fehlte noch, damit wir gut gerüstet sind.“ Werner Ziegenhagen öffnet die Seitentüren. „Decken“ steht auf einer blanken Aluminiumkiste, „Schock“ auf der anderen. „Hier ist die komplette Ausrüstung für einen Sanitätszug drin, damit er im Ernstfall eine ganze Versorgungsstrecke mit Zelt und allem, was dazu gehört, aufbauen kann.“ Der Kreisbereitschaftsleiter des DRK auf Rügen freut sich über die neueste Errungenschaft: ein Gerätewagen Sanität. 170 PS meistert er mit Allrad-Antrieb auch unwegsames Gelände. „Wir sind im Katastrophenfall nun noch besser gerüstet.“ Landrätin Kerstin Kassner übergab das Spezialfahrzeug vorgestern an den Kreisverband des Roten Kreuzes. Das DRK stellt auf Rügen den Sanitätszug. Einer, der sehr erfolgreich ist. Bei den Landesmeisterschaften am vergangenen Wochenende in Ludwigslust gewann die siebenköpfige Auswahl von der Insel zum dritten Mal den Titel der Bereitschaften und fährt in zwei Wochen zum Bundesausscheid nach Darmstadt (OZ berichtete). „Alles im Ehrenamt. Das kann man nicht genügend würdigen“, lobte Rügens Verwaltungschefin das Engagement.
Der Sanitätszug des DRK auf der Insel gehört zu elf von insgesamt 18 im Land, die mit so einem Fahrzeug ausgestattet sind. Werner Ziegenhagen öffnet die nächste Tür. „Zwei Zelte sind drin, Feldbetten, Tische und Stühle.“ Die Zelte können im Großschadensfall aufgebaut werden, wenn viele Verletzte zu versorgen sind. Die liegen nicht mal im Kalten. Das Fahrzeug ist auch mit einer mobilen Dieselheizung ausstaffiert, hat ein Stromaggregat zur Versorgung der Zeltbeleuchtung an Bord. Atemflaschen fehlen nicht. Auch Decken, Verbandsmaterial und ein Arztkoffer gehören zur Ausrüstung des 115 000 Euro teuren Autos, das vom Land bezahlt wurde.

U.BURWITZ

„Lucas“ rettet Leben auf Rügen

Donnerstag, September 11th, 2008
Ostsee-Zeitung, 11. September 2008
Claudia Noatnick

Er ist klein, unermüdlich und dabei hocheffizient - „Lucas“ heißt das medizintechnische Gerät, welches hilft, Leben zu retten.

Bergen. Herzdruckmassage – wer dies einmal über einen längeren Zeitraum bei einem Patienten durchgeführt hat, weiß, wie kräftezehrend diese lebensrettende Maßnahme werden kann. „Retter stoßen da manchmal an ihre Grenzen“, weiß Rüdiger Eichinger, Leiter des Rettungsdienstes beim DRK. Die nötige Kompression, der Druck auf das Herz, nehme mit zunehmender Zeit ab. Keine Sache von Nicht-Können sondern der Kondition.

Für „Lucas“ ist dies kein Problem. Das handliche Gerät kennt keine Ermüdungserscheinungen bei der Reanimierung von Patienten. 100 Kompressionen schafft „Lucas“ in der Minute. Eine Leistung, die kein noch so gut ausgebildeter Mensch zu leisten vermag. „Die Retter sind für eine solche manuelle Unterstützung natürlich dankbar, bleibt ihnen so doch mehr Zeit auch für weitere Maßnahmen wie beispielsweise der Medikamentenvergabe“, so Rüdiger Eichinger.

Seit drei Monaten arbeiten die Lebensretter des DRK in Bergen mit „Lucas“, der einen schweren Einstand hatte. „Noch ein Gerät mehr zum Rumschleppen“ war die Meinung einiger. Mittlerweile jedoch hat „Lucas“ selbst die härtesten Kritiker überzeugt. „In diesem Vierteljahr kam „Lucas“ bei 14 Menschen zum Einsatz. Erfolgsquote 100 Prozent“, berichtet Rüdiger Eichinger.

Das High-tech-Gerät hat die Form eines Bügels, welcher über den Brustkorb des Patienten angebracht wird. Eine Art Saugnapf, der sich genau über dem Herz befindet, übt mittels reiner Druckluft die lebensrettende Maßnahme aus. „Lucas funktioniert ohne Strom, ohne Batterien. Und es kann aufgrund seiner geringen Größe selbst in unwegsamem Gelände zum Einsatz gebracht werden“, erzählt Eichinger. „Lucas“ sei dem Patienten in Sekundenschnelle angelegt und anschließend einfach zu bedienen. 15 000 Euro kostete die Anschaffung des kleines Helfers mit großer Wirkung. Eine finanzielle Ausgabe, die sich zu 100 Prozent bezahlt mache.

Lucas

  • Lucas steht für „Lund University Cardiac Arrest System“ und beinhaltet in seinem Namen den Hinweis auf seine Entwicklung in Schweden.
  • Interesse an „Lucas“ zeige mittlerweile auch die Sana-Klinik.
  • Vorteile: „Lucas“ ist handlich, schnell einsatzbereit, leicht zu bedienen und führt im Ernstfall lebensrettende und vor allem konstante Herzdruckmassagen durch.
  • Auf die nächsten zehn Jahre

    Mittwoch, September 10th, 2008
    Ostsee-Zeitung, 10. September 2008
    Foto: D. L.

    Auf die nächsten zehn JahreDie Begegnungsstätte des DRK-Ortsvereins Sagard in der Schulstraße platzte gestern aus allen Nähten. Zahlreiche Gratulanten waren erschienen, um der Vorsitzenden Hildegard Hacker und ihrem Team zum zehnten Jahrestag der Gründung zu beglückwünschen. Alles begann am 9. September 1998 zum „1. Rote Kreuz - Treffen“. Damals erschienen 25 Frauen und Männer, die bereit waren, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Vom ersten Tag an war Hildegard Hacker die Vorsitzende. Bis heute ist es der 68-Jährigen ein Bedürfnis, Menschen zu unterstützen. „Unsere Begegnungsstätte ist für Jedermann offen“, so Hacker.

    Hattrick für DRK-Sanitätszug

    Mittwoch, September 10th, 2008
    Ostsee-Zeitung, 10. September 2008
    Interview: MAIK TRETTIN

    SanitätszugBergen. Dem Sanitätszug des DRK Rügen ist der Hattrick gelungen. Die siebenköpfige Auswahl von der Insel holte bei den Landesmeisterschaften in Ludwigslust zum dritten Mal in Folge den Pokal für den ersten Platz und fährt in zwei Wochen zum Bundeswettkampf nach Darmstadt. Die OSTSEE-ZEITUNG sprach mit dem Gruppenführer der Mannschaft Rainer Scheel (34).

    OSTSEE-ZEITUNG: Als stellvertretender Zugführer des Sanitätszuges und Gruppenführer der diesjährigen Auswahl bei den DRK-Meisterschaften kennen Sie die Stärken und Schwächen der Truppe ziemlich gut. Warum sind gerade die Rüganer immer so weit vorn?

    Rainer Scheel: Also „immer“ stimmt nicht so ganz. Ich kann mich an die früheren Jahre erinnern, damals, als ich hier anfing. Da waren wir auf dem 14. Platz. Dann, ein Jahr später, auf dem 9. Und so haben wir uns immer weiter verbessert.

    OZ: Aber dreimal in Folge ganz vorn zu sein, ist nicht so gewöhnlich …

    Scheel: Ich glaube, das liegt an unserem guten Ausbildungsstand. Da sind wir wohl weiter als andere Sanitätszüge im Land – soweit wir das bei den Wettkämpfen mitbekommen. Der bisherige Gruppenführer Andreas Kautz beispielsweise arbeitet nach seinem Engagement beim Sanitätszug als Ausbilder beim DRK. Dazu kommt, dass die Truppe seit drei Jahren in fast unveränderter Besetzung startet und sich die Leute gut verstehen. In anderen Mannschaften gibt es da scheinbar mehr Meinungsverschiedenheiten.

    OZ: Wie läuft so ein Wettkampf überhaupt ab?

    Scheel: Jede Mannschaft bekommt einen Plan, auf dem die einzelnen Stationen verzeichnet sind. Was dort passiert, wissen wir vorher nicht. Darsteller imitieren dann eine Notfallsituation, die jeder Gruppenführer selbst einschätzen und daraus die notwendige Hilfe ableiten muss.

    OZ: Haben Sie ein Beispiel?

    Scheel: Mehrere. Also einmal die Situation am Planschbecken. Da sitzt eine junge Frau, holt ein Kind aus dem Wasser und fängt an zu schreien. Und dann müssen wir reagieren. Zuerst haben wir festgestellt, dass das Kind – natürlich eine Puppe – nicht atmet und reanimiert werden muss. Zwei Helferinnen haben dann erst einmal die Frau beiseite genommen, einer hat einen Notruf abgesetzt, dann wurde die Frau gewärmt. Das ist wichtig, das vergessen viele, und dafür gibt es bei den Wettkämpfen auch Abzüge.

    OZ: Gab es denn besonders schwierige Aufgaben auf dem Parcours zu lösen?

    Scheel: Die haben es alle in sich. Es wurde auch ein Unfall in einem Baumarkt simuliert, wo ein Gerüst umgefallen war und mehrere Menschen verletzt wurden. 40 Minuten hatten wir an dieser Station Zeit. Dort war es wichtig zu wissen, wem man zuerst hilft. Besonders anspruchsvoll war auch die Szene, in der ein Motorradfahrer eine Frau angefahren hatte. Seine Mitfahrerin war bewusstlos; ihr musste der Helm abgenommen werden. Dann gab es die verletzte Frau. Und den Fahrer, der die Helfer bedrohte, als die die Polizei rufen wollten. Um den habe ich mich dann gekümmert, bis er abgehauen ist.

    OZ: Nehmen die Darsteller ihre Aufgaben denn sehr ernst?

    Scheel: Das kann man wohl sagen. Zum Teil handelt es sich um ausgebildete Schauspieler. Mit dem Motorradfahrer musste ich mich sogar auf dem Rasen wälzen, als der mit einem Messer auf die Helfer losging.

    OZ: Woher wissen Sie und Ihre Kollegen denn, wie man zu handeln hat?

    Scheel: Es gibt einen Leitfaden für Sanitätszüge. Danach wird in der Ausbildung vorgegangen. Wenigstens einmal im Monat treffen wir uns und sprechen verschiedene Situationen durch. Zweimal im Jahr gibt es für uns ein großes Ausbildungswochenende. Und dann haben wir ja unsere Praxiserfahrung bei den Großveranstaltungen, die wir mit dem Sanitätszug absichern.

    OZ: Sie und Ihre Helfer sind dann viel unterwegs. Funktioniert das mit Arbeit und Familie?

    Scheel: Einige von uns arbeiten beim DRK, andere beim Callcenter in Lietzow, der Grone-Schule oder im Kletterwald Bergen. Zum Glück haben die Arbeitgeber dort Verständnis und stellen die Mitarbeiter für die Aufgaben frei. Im Privatleben bietet es sich an, wenn die ganze Familie mitmacht. Bei mir sind zum Beispiel mein Sohn, meine Tochter und meine Frau dabei. Da ist man am Wochenende im Einsatz, sieht sich aber trotzdem.

    Interview: MAIK TRETTIN

    Und wieder die Besten in MV

    Dienstag, September 9th, 2008
    DRK Pressemitteilung
    Bilder: DRK

    SanitätszugMit fünf Mannschaften, Schiedsrichtern und Mimen waren am 5. September 60 Rotkreuzler zu den Landeswettkämpfen der DRK Gemeinschaften nach Ludwigslust gereist, um im fairen und fachlichen Wettstreit die Besten des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Ersten Hilfe und Wasserrettung zu ermitteln. Und dies mit Erfolg.

    Der DRK Sanitätszug des Landkreises Rügen belegte in Folge zum dritten Mal den ersten Platz im Wettstreit der Sanitätsbereitschaften. Unter der Leitung von Rainer Scheel (Gruppenbild oben zweiter v. r.) bewiesen Julian Dill, Stefanie Koos, Rainer Scheel, Alexander Malig, Dirk Mai, Christina Mai und Axel Freiherr, (v.l.n.r. und von oben nach unten) dass sie auf dem Wettkampfparcours in Ludwigslust am Besten auf Unfallsituationen vorbereitet waren und reagieren können.

    Das DRK möchten den Arbeitgebern der ehrenamtlichen Wettkämpfer für die Freistellung der Sanitätshelfer zu dem Wettkampf danken: namentlich das Call Center in Lietzow, die Bergener Grone Schule und der Kletterwald Rügen in Bergen.

    Wasserwachtgruppe an einer Erste Hilfe WettkampfstationAm 26. September wird die Rügener Mannschaft für den DRK Landesverband Mecklenburg-Vorpommern bei den Bundesausscheiden in Darmstatt an den Start gehen.

    In den Schwimmwettkämpfen belegten die Wasserwachtler in der AK I den dritten und in der AK II den fünften Platz. Die Jugendrotkreuzler erkämpften in der AK II den siebten und in der AK III den sechsten Platz.

    Auf Landeswettkämpfe gut vorbereitet

    Mittwoch, September 3rd, 2008
    J.S.
    Bild: DRK
    Übungssituation der Bereitschaft Sanitästzug

    Übungssituation der Bereitschaft SanitästzugAm 5. September werden 60 Sanitätshelfer, Schiedsrichter, Wasserwachtler und Jugendrotkreuzler zu den Landeswettkämpfen der DRK Gemeinschaften nach Ludwigslust, dem “Versailles des Nordens”, reisen und sich im fachlichen Wettbewerb den anderen DRK Kreisverbänden des Landes Mecklenburg-Vorpommern stellen. Zwei Wasserwacht- und zwei Jugendrotkreuzgruppen aus Sassnitz und Sagard sowie der Sanitätszug haben sich in den in den zurückliegenden Wochen für dieses Ereignis qualifiziert und gemeinsam gelernt und trainiert.

    An den Wettkampfstationen, welche als Parcours durch die Stadt Ludwigslust führen, müssen die Rotkreuzler auf plötzliche Notsituationen reagieren, Unfälle meistern und ihr Wissen in der Ersten Hilfe unter Beweis stellen - dies alles unter den strengen Augen einer Fachjury.

    Die Wasserretter hingegen werden in Schwimm-und Tauchstaffeln, aber auch in spielerischen Wettbewerben um beste Plätze kämpfen.

    Der Sanitätszug belegte 2006 und 2007 den ersten Platz im Wettstreit der Bereitschaften und steht somit unter einem besonderen Erwartungsdruck. Aber auch die Wasserretter und Jugendrotkreuzler versprechen sich gute Platzierungen. Die Geschäftsführung und der Vorstand des Kreisverbandes werden die fünf Mannschaften am Samstag vor Ort besuchen und natürlich anfeuern.